Stiftung Warentest
Im Rahmen des Kongresses sprach auch ein Vertreter der Stiftung Warentest.
Themen des Vortrages waren unter anderem die Evolution elektronischer Multimedia-Geräte sowie Benutzbarkeitsgesichtspunkte in durchgeführten Tests der Stiftung. Dabei nimmt die geprüfte Handhabung oft einen großen Einfluß (25%-50%) auf das Gesamt-Testergebnis.
Eine Message des Vortrags, die bei mir hängengebliben ist:
Verlagern Sie die Features auf eine Sekundärebene!
Als schönes Beispiel führte der Referent eine Fernbedienung an, auf der die meisten Knöpfe unter einer Klappe verborgen sind. Die Klappe sollte allerdings auch gut sichtbar sein.
iPhone
Das iPhone wurde anhand einiger Usability Studien von Gavin Lew (user centric) folgendermaßen qualifiziert:
It's an entertainment phone, not a business phone!
Grundlagen für dieses Ergebnis waren Tests auf Effizienz beim SMS-Schreiben mit der Touch-Tastatur. Dabei wurden verschiedenste Nutzertypen mit unterschiedlichsten Erfahrungshorizonten getestet. Im Ergebnis waren geübte "qwerty-Tastatur Nutzer" mit dem iPhone langsamer als vorher.
Der Referent hatte zudem 1800 Kontakte in seinem Gerät, die er mit dem Finger "druchscrollen" mußte, da die Anfangsbuchstaben zum Sprung zu dem entsprechendem Buchstaben zu klein für seine Finger waren.
Im Allgemeinen schnitt das Handy sehr gut ab, allerdings unter dem Gesichtspunkt Multimedia/Entertainment und nicht Business.

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